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Sonntag, 24. August 2014

"LASS JUCKEN! - DIE KUMPELFILME DER 1970er" - jetzt auf amazon.de erhältlich

Es gibt wieder mal interessanten Lesestoff zu begutachten, anhand des neuen Buches von Martin Hentschel, in welchem er sich mit den berüchtigten Milieu- und Erotikfilmen aus dem Ruhrpott basierend auf den Romanen von Hans Henning Claer, 'LASS JUCKEN KUMPEL! 1-5', beschäftigt. Enthalten sind dabei nicht nur bisher unveröffentlichte Hintergrundinformationen und Behind-the-Scenes-Fotos zu jedem Film der Reihe, sondern auch intensives Schreibgut zu einigen Spin-Offs des Kumpelkults sowie ausführliche Bio- und Filmographien der beteiligten Casts & Crews, inkl. einem speziellen Kapitel zur 'LIEBESGRÜSSE AUS DER LEDERHOSE'-Reihe, deren Wege sich einst mit denen der 'KUMPELS' kreuzten. Und wenn das nicht schon genug ist, hat Christian Witte auch noch ein Kapitel über sogenannte 'FALSCHE KUMPEL', also über tatsächliche Rip-Offs der Serie, beigesteuert, in dem er diese vollmundig auf ca. 40 Seiten analysiert. Das alles und noch viel mehr bieten die insgesamt 364 Seiten geballte Schmuddelfilm-Retrospektiven-Power als voll ausgestattetes und möglichst lückenloses Nachschlagewerk für den lesefreudigen Film- und Genrefreund - der beste Kumpel für Ihr Bücherregal!

  LASS JUCKEN Cover

Zu kaufen auf: Amazon.de

Donnerstag, 16. Januar 2014

"STRASSENBEKANNTSCHAFTEN AUF ST. PAULI" (1968) Review




Trotz anlockendem Titel ein recht ernüchternd-manierlicher St. Pauli-Krimi, der im Vergleich zum Rolf-Olsen & Ernst-Hofbauer-Output keine Energie und Lust für die Darstellung der verruchten, sexy Unterwelt aufbringen möchte. Stattdessen erleben wir die Ausbeutung eines 18-jährigen Mädels, das immer tiefer in die Spirale der Gauner-Tristesse gerät, wovon ihre blass-steife, doch im Auge des Films richtig liegende Mutti von der Sitte sie ja auch durchweg warnt: Es fängt mit dem Rauchen und Bikinis an, da sind Mord und Misshandlung nicht weit.


So hebt sich dann der erzkonservative Moralfinger in überschwängliche Höhen und lässt folglich nicht mal zu, dass man als Zuschauer überhaupt was besonders Aufregendes zu sehen bekommt: die Brüste bleiben meist verdeckt und bei den Shootouts geht keiner drauf. Klar, die Gangster quatschen alle halbwegs zynisch-unmoralisch daher und pflegen einen backpfiffigen Umgang mit Frauen (die natürlich allesamt als absolut wehrlos dargestellt werden), aber eine richtige Bedrohung wird nie draus gemacht.

Paart man das alles noch mit der durchweg lieblos-schablonenhaften Charakterzeichnung aller Figuren: schon macht sich der Film furchtbar langweilig - Schade. Ich kann ja verstehen, dass die Unterwelt keinesfalls ein Zuckerschlecken ist und man diese als solche ruhig mal derbe darstellen kann. So wie dieser Film aber Sexualität strengstens dämonisiert und abendländischen Anstand propagiert, anstatt für irgendwas tatsächlich Verständnis aufzubringen, wenn er sich schon ernsthaft und ehrlich mit dem Thema befassen will - tja das entbehrt jeder Sympathie für das Milieu, wirkt unangenehm-hasserfüllt, starrköpfig-feige und geht mir voll auf den Wecker.


Wundert mich aber kaum, dass der Streifen keinerlei Bock hat, den Sex mit offenen Armen zu empfangen. Schließlich machte sich Regisseur Werner Klingler (sein letzter Film hier übrigens) nach einer langen Karriere als internationaler Schauspieler schon bei den Nazis einen Namen, u.a. indem er den Propagandafilm 'Wetterleuchten um Barbara' (1941) inszenierte und Goebbels anti-englischen 'Titanic' (1943) zuende drehte, nachdem der Originalregisseur Herbert Selpin wegen negativer Äußerungen zur Wehrmacht verhaftet wurde und sodann im Gefängnis 'Selbstmord' beging.

In der Nachkriegszeit profilierte er sich sodann mit Filmen wie 'Razzia' (1947), 'Spion für Deutschland' (1956) und 'Blitzmädels an die Front' (1958), den das Lexikon des internationalen Films als „politisch und moralisch fragwürdigen Kriegsfilm in vorgeblich dokumentarischem Stil.“ bezeichnet. Ich glaube, solche Titel sprechen für sich und sein Bild von 'St. Pauli' passt da ganz gut rein: spießig-mutloser Vorsichts-Mief.

Ein paar positive Aspekte zum Film möchte ich aber auch nicht vorenthalten: so bekommen wir in der Hauptrolle niemand geringeren als Synchronlegende Rainer Brandt zu sehen, der als schmieriger Erpresser-Fotograf und Kollegenschwein immer absolut herrlich zwischen charmantem Nice-Guy-Talk und knallharter Räuden-Schnauze hin- und herpendeln kann, während er eine kaum wiedererkennbare Dagmar Lassander als Spielball krimineller Machenschaften im verdorbenen Puff-Jargon umherschiebt - wer da nicht spurt, wird gewürgt. Wenn der Film einen distanzierteren Unterhaltungsfaktor innehätte und moralische Objektivität/Ambivalenz versuchen/vortäuschen könnte (wie eben Olsen oder Hofbauer), würde seine Performance fast schon richtig Spaß machen. In diesem biederen Kontext bleibt er letztendlich aber nur der klischeehafte Böse von der Stange.

 
Positiv hervorzuheben wäre allerdings noch Jürgen Feindts Rolle des homosexuellen Puff-Arbeiters Jensen, der zwar mit diffamierenden Ausdrücken zugeschüttet wird, allerdings nie homophobe Klischees an den Tag legt und sogar, als einer der wenigen verdient rechtschaffenen Figuren des Films, der Polizei bei der Lösung des Falls helfen will, nachdem sein Chef Radebach (Reinhard Kolldehoff) umgebracht wurde, da er dadurch "einen guten Freund verloren" hat. Dass er am Ende trotzdem abgeschossen wird, ist dann zwar auch irgendwo bitter, aber immerhin wurde er da von den Bösen umgebracht - der Beigeschmack dieser ultimativen "hättest dich mal lieber nicht mit dem Gesindel eingelassen - das ist nun deine Strafe"-Mentalität schlägt mir dennoch irgendwie echt sauer auf.

 
Im Endeffekt bleibt 'Straßenbekanntschaften auf St. Pauli' ein zweckmäßiger, routinierter Krimi (einen Krimi-Reißer würde ich den nämlich nicht nennen, so verschnarcht er sich durch das hier besonders verurteilend wirkende Schwarz & Weiß bewegt), der zwar einigermaßen schickes Lokalkolorit und eine halbwegs aufregende Darsteller-Belegschaft vorzuweisen hat, aber nichts Packenderes damit anzufangen weiß, als sich im kleinbürgerlichen Angst-vor-der-Unterwelt-Konservativen-Mief zurechtzufinden. Und das im Entstehungsjahr 1968. Da steht der Film wohl ganz klar NICHT auf der Seite der gesellschaftlichen 'Revolution', erst recht was den Sex betrifft. Zum Kotzen.

Dienstag, 6. Dezember 2011

"WARSTAR LEBT! - Polizei im All" (2011) - Trash-Kurzfilm





Nach dem 1. Teil und dem Prequel nun der 2. Teil der unvergleichlichen Weltall-Saga! Diesmal ist reichlich Action angesagt, als der Zwillingsbruder von Lord Leder, Lord Leber, seinen Weg zum Planeten Spoldershagen macht, um den verräterischen Wachtmeister Pflaume endgültig aus dem Weg zu räumen! Eine absolut verrückte Trash-Klamotte ist die Folge! Mit Tom Nehmer, Anne Vogt, Christian Witte & Martin Hentschel in ihrem bisher zweitgrößten Ensemble-Stück!

Es ist auch ein Director's Cut auf der offiziellen Fanpage erschienen: http://www.facebook.com/pages/Warstar-2035-Kampf-um-die-Erde-2010/174683595926555

Zudem kann man hier den Original Soundtrack gratis anhören und runterladen:

WARSTAR LEBT! - Polizei im All [OST; 2011] by Christian Witte

Sonntag, 13. Dezember 2009

Happy 22. Geburtstag, GeneralUnsichtbar

Yeah, er hat's wieder mal geschafft, Der General hat Geburtstag gefeiert und das Programm war astrein! Nach ein paar Stunden exzessiven SUPER SMASH BROS. BRAWL-Spielens mit Combat und Braddog fuhren wire nach Rostock und schauten uns nach ner halben Stunde grausamer Trailer (u.a. zu FRIENDSHIP, der nach nem halben Jahr noch immer nicht veröffentlicht wurde, da wir ihn schon vor TERMINATOR 4 sahen, den Trailer) den RTL-II-im-Kinoformat-Katastrophenschmonzens 2012 an, ein Film, der so klischeebeladen war, dass es weh tat. Da war das Ultra-Happy-End die totale Krönung. Aber damit war der Abend noch nicht vorbei, nein! Zuhause wurde pünktlich um 12 Uhr die Geburtstagszeremonie eingeleitet, mit Shampus, Essen, Wodka und SANTA'S SLAY im Fernsehen wurden die Geschenke verteilt: ganz ganz viel Süßigkeiten, Geld, eine DVD des C. Thomas Howell's Überkracher KRIEG DER WELTEN 2 (von Combat liebevoll in Alufolie eingepackt) und als besondere Krönung: Eine Steven Seagal-ist-Nico-Toscani-ACTIONFIGUR mit drehbaren Händen, Kopf und Rumpf sowie einer Pistole! Der Knaller!


That's right, Steven Seagal!


Vervollständigt wurde das Happening durch die Präsenz von Mr. T's FLAVOR WAVE im Teleshop sowie das Betrunkensein von Tommi. Aus rechtlichen Gründen dürfen wir keinerlei Clips davon ins Internet stellen, wir bitten um Entschuldigung;)
Tja, jetzt folgt nur noch eine Woche Schule und dann sind erstmal wieder Ferien, heisst mehr Zeit für den Blog und Filmprojekte, das wird ein Fest und hoffentlich sehe ich den Anton mal wieder, der hat in meiner Abwesenheit wohl schon öfters erwähnt, dass er mich wirklich gern hat. Ick möcht ihn nicht enttäuschen^^ Bis zum nächsten Mal, der General!

Und damit ihr nicht leer ausgeht, hab ich euch 3 meiner frühesten Zeichnungen zur Verfügung gestellt (aus meiner Kindergarten-Zeit). Viel Vergnügen und noch eine gute NACHT^^






Samstag, 28. November 2009

Hey, das hier sieht interessant aus!

http://www.imdb.com/video/wab/vi346227993/

Also von der Darstellerriege her ist das schon mal granatig und durchaus auch kultig, aber vom Filmischen her sieht das eher lau aus....Mal sehen, wie's wird. Trotzdem, astreine Sahne, D'Zar und Reggie Bannister in einem Film gemeinsam zu sehen (will hoffen) und natürlich Joe Estevez. Junge, Junge...

Montag, 21. September 2009

4 neue Videos, 1 davon kennt ihr schon^^

Und zwar sind auf Sevenload folgende neue Saefkows-Meisterwerke erschienen:

Link: Erwin Braddog 2 - Deutscher Kinotrailer




Link: Combat Johnson vs. GeneralUnsichtbar's Zimmer




Link: Saefkows kochen!




Link: Cochen mit Combat




Sry, wegen der chiffrierten Version von Combat's Namen im Zimmer-Review, Sony Vegas hatte mich verarscht!

Samstag, 23. August 2008

Ein paar Bemerkungen zu "Hurra, die deutsche Sexpartei!" (1974)








Dieser niedliche Erotikstreifen/komödie aus der Barny Bornhauser-Schmiede hat so seine Momente^^ Sehr empfehlenswert für alle Freunde des Heimatfilms;) Eine lustige Guilty Pleasure (Grammatik?) für alle ab 16! Hier hab ich diese meine 3 Favourites zusammengestellt:

Klaus Kindler spricht...Klaus!:



Norbert Gastell - Scho' immer a spaßige Bub':



Eine Brandt'sche Posterwelt:


Man sieht also, es gibt immer was zu lachen, Mensch, was waren das für Zeiten, als solche Filme noch aus Deutschland kamen! Sowas brauchen wir wieder, keine Frage (Natürlich nicht nur Sex, sondern auch Hochwertiges alà Aguirre, Fassbinder, Petersen und und und, vorallem Komödien, uiuiui, da muss mal wieder was gemacht werden, man kann sich ja nicht nur Helge Schneider angucken.)! Wir fordern DIE DEUTSCHE BAHNHOFSKINOFILM-PARTEI! Buio Omega und co. haben schon den Anfang gemacht, jetzt lassen wir die Sau raus, YEE-HAW!...Aber erstmal noch mehr Screenshots, ciao und bis zum nächsten Mal^^


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Es zeichnet sich ein Muster ab!


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N.O.S.T.A.L.G.I.E.! Links die unzufriedene Ehefrau, rechts unser Combrinck;) Erinnert einen doch an "Lass jucken, Kumpel", nich? Übrigens IST das Barny Bornhauser himself^^


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"Bumms mal wieder" hat mir gefallen^^


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"Wer ist hier das Hühnchen?!"


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Wir, die Zuschauer...